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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Pilotstudie: Modellschulprojekt GeMiS - Gender, Migration und Schule

Konzeption, Durchführung und Evaluation einer Lehrerfortbildung zur Kultur- und Gender-Sensibilisierung von Lehrkräften in den MINT-Bereichen

Abstract

Fachbezogene Interessen sind von zentraler Bedeutung für die schulische Entwicklung. Interessengeleitetes Lernen gilt als wichtige Voraussetzung für die Nachhaltigkeit von Lernprozessen (Schiefele 2000, S. 230). Innerhalb der fachbezogenen Interessenpräferenzen von Schülerinnen und Schülern existieren allerdings massive geschlechtsspezifische Differenzen. Während Mädchen ein eher geringes Interesse am so genannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) haben, sind Jungen nur sehr wenig am sprachlich-humanwissenschaftlichen Bereich interessiert (Stanat & Begann 2009, S. 520). Geschlechtsspezifische Diskrepanzen in Leistungsmustern und in der Interessenentwicklung in einzelnen Schulfächern führen im weiteren Verlauf zu geschlechtsstereotypen Tendenzen bei der Kurswahl in der gymnasialen Oberstufe (Roeder & Gruehn, 1996) sowie bei der Wahl von Studienfächern.
Im Rahmen des Projektes wird ein Fortbildungsprogramm für Lehrer und Lehrerinnen aus dem Fachbereich Mathematik konzipiert, das den Fortbildungsteilnehmern und Teilnehmerinnen Hilfestellungen zur Schülermotivation, zur individuellen Förderung und Differenzierung bietet. Wesentliches Ziel ist es, Gender- und kultursensibles Unterrichtshandeln der Lehrkräfte aufzufrischen zu erweitern. Vor Beginn und nach Ablauf des Fortbildungsprogramms werden die Lehrkräfte sowie deren Schüler und Schülerinnen zu Geschlechterrollenorientierung, Fachimages, Zufriedenheit mit der Fortbildung etc. befragt. Anhand der Befragungsergebnisse wird das Programm summativ evaluiert.

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